Feuerwehrverband unterstützt Aktion BOB

 

 

 

 

 

 

Verbandsvorsitzender Rüdiger Richter (Dritter von links) übergibt den Scheck an Hauptkommissar Andreas Düding (Zweiter von links). Weitere Anwesende waren (von links) : Jürgen Riedel von der Fahrschule Riedel sowie die Vorstandsmitglieder des Feuerwehrverband Wetzlar e.V.  Friedhelm Schmitz (Sprecher Fachbereiche), Uwe Mampoteng (Kassierer), Dirk Steih (Nichtöffentliche Feuerwehren), Friedel Mehlmann (Stellvertretender Vorsitzender)

 

Am Mittwoch, den 13.10. 2010  fand in der Fahrschule Riedel in Schöffengrund-Schwalbach ein Workshop statt zur Aktion BOB – die Aktion gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr.
Mit dem Workshop, der auf Einladung des Feuerwehrverbandes Wetzlar e.V. organisiert wurde, wird die Zusammenarbeit des Feuerwehrverbandes Wetzlar mit dem Verkehrsdienst des Lahn-Dill-Kreises fortgesetzt.
Vor dem Workshop übergab der Vorstand des Feuerwehrverbandes Wetzlar eine Spende in Höhe von 250 Euro für die Aktion BOB. Hauptkommissar Andreas Düding, stellvertretender Leiter des Verkehrsdienstes Lahn-Dill-Kreis, nahm die Spende entgegen.
Erstmalig im Jahr 2008 hat der Feuerwehrverband Wetzlar e.V. die Aktion BOB mit einer Spende unterstützt und beabsichtigt auch weiterhin eine jährliche finanzielle Zuwendung.
Mit ihren Workshops möchte der Verkehrsdienst die Aktion BOB vorstellen und so möglichst viele junge Erwachsene erreichen, die gleichzeitig auch Fahranfänger sind. Hauptkommissar Düding und seine Kollegen üben diese Tätigkeit als Nebenamt aus.
Teilnehmer an dieser Veranstaltung waren 25 Fahrschüler, die den Führerschein Klasse C (vormals Klasse 2) erwerben wollen. Eine Besonderheit: die Absolventen sind bei Feuerwehren im Verbandsgebiet bzw. bei Organisationen des Rettungsdienstes tätig. Auch diese Führerscheinausbildung für aktive Mitglieder der Feuerwehren und Rettungsdienste wird bereits seit einigen Jahren vom Feuerwehrverband Wetzlar gefördert.
Die Aktion BOB gibt es in Deutschland seit dem Jahr 2007 und in Hessen schwerpunktmäßig in den mittelhessischen Landkreisen Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Gießen und Wetterau.
Als Zielgruppe werden besonders die 18- bis 24-jährigen angesprochen, die gleichzeitig auch Fahranfänger sind. Diese werden nachhaltig über die Hauptursachen der schweren Verkehrsunfälle informiert, bei denen oftmals auch Todesopfer zu beklagen sind: Alkohol, Drogen sowie nicht angepaßte Geschwindigkeit aufgrund der Selbstüberschätzung.
Hauptkommissar Düding wies eindringlich auf die emotionalen und finanziellen Folgen sowie auf den Verlust der Mobilität hin, die ein Unfall unter Alkoholeinfluß oder Drogen nachsichziehen. „Derjenige, der fährt, übernimmt Verantwortung und bleibt nüchtern“ – dafür steht die Aktion BOB.
In den letzten drei Jahren sind in Mittelhessen die Unfälle der 18- bis 24-jährigen Fahrzeuglenker mit der Unfallursache Alkohol bzw. Drogen stark zurückgegangen – um ca. 30 Prozent, wie Hauptkommissar Düding betonte.