Ohne …
den zustimmenden Arbeitgeber zum Feuerwehrengagement der Mitarbeiter(in)
wird es brenzlig für den Arbeitnehmer in einer Zeit mit steigendem Arbeitsplatzrisiko. Das Hemd der eigenen Existenz ist selbstverständlich näher als der Feuerwehrdienstrock. Das gilt im übertragenen Sinn ebenso für den Unternehmer.

Ohne …

das Verständnis der Kunden, der Auftraggeber
wird es brenzlig für den Arbeitgeber, wenn er wegen eines Feuerwehreinsatzes
fest zugesagte Kundenarbeiten nicht erfüllen kann.

Ohne …

die um ihren Arbeitsplatz bangenden Arbeitnehmer und Feuerwehrangehörigen
wird es brenzlig bei der Freiwilligen Feuerwehr. Im Ernstfall wird es dann U.U. schwierig, die Einsatzfahrzeuge sachgerecht zu besetzen.

Ohne …

die wegen unabkömmlicher Arbeitnehmer nicht mehr einsatzfähige Feuerwehr
wird es brenzlig für Kunden und Arbeitgeber.
Der Kreis schließt sich. Das ist kein utopisches Horrorszenario. Das bestätigen Hinweise aus allen deutschen Landen. Deshalb die Offensive zur verbesserung der Beschäftigungsbedingungen von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatzdienst.

Ziel dieser Aktion
ist es – zum allseitigen Nutzen unseres bürgerschaftlichen Zusammenlebens – die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitgebern der Feuerwehrangehörigen und den betreffenden Wehren zu fördern. Feuerwehrangehörige, und dazu gehören auch die Jugendfeuerwehrwarte,
zu beschäftigen, darf nicht nur ein Kostenfaktor
und/oder ein Organisationsproblem sein, sondern muss sich auch – und sei es immateriell – als Unternehmenswert darstellen lassen. Dass sich etwas auszahlen muss, war zu allen Zeiten üblich. Das ist nichts neues. Gewandelt haben sich lediglich die Werte, die etwas Wert sind, die zählen.

Zu den Aufgaben der Feuerwehr und ihres Trägers, d.h. der örtlichen Gemeinde gehört es deshalb auch, der Bevölkerung bewusst zu machen, dass dem Einsatz unserer Feuerwehrleute ein ebenso großes Engagement der Arbeitgeber – selbst unter Inkaufnahme wirtschaftlicher Nachteile – zur Seite steht.
Nur so wird auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten diese nachbarschaftliche, ehrenamtliche Hilfeleistungsleistung möglich gemacht.
Ohne die professionelle und schnelle, weil ortsnahe, Einsatzbereitschaft ist aber das Schutz- und Hilfeziel für die örtliche Bevölkerung nicht zu gewährleisten.

Um die Bedeutung und Wichtigkeit der positiven Zusammenarbeit zwischen den Arbeitgebern und der Feuerwehr hervorzuheben und deutlich zu machen, ist es unerlässlich, dass  sowohl der Träger der örtlichen Feuerwehr mit seinen herausgehobenen Kommunalvertretern
als auch die Repräsentanten der Arbeitgeber- und Gewerbeverbände uneingeschränkt in die anstehenden Aktionen der offensive einbezogen
sind.

Auf den übergeordneten Ebenen gilt es analog zu verfahren. Neben der Lösung grundlegender Fragen und Probleme gilt es auch, unterstützend
für die Ortsebene zu wirken.
In dem Kreis der meinungsbestimmenden Faktoren dürfen auch die örtlichen Persönlichkeiten aus dem vorparlamentarischen Umfeld nicht fehlen. Wenn es darum geht, der örtlichen Wehr – und damit auch ausstrahlend auf die verbundenen Arbeitgeber – das für eine erfolgreiche Tätigkeit unumgängliche Ansehen zu verleihen, ist deren Position nicht hoch genug einzuschätzen.

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